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Wenn Bill fällt - fällt TokioHotel!


Wortlos
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Wenn Alpträume fliegen lernen
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Geht das überhaupt?

Wie angle ich mir einen Typen in weniger als 20 Tagen – geht das überhaupt?!

 

„MUHA!“, meine Freundin quiekte begeistert auf, „10 Gummipunkte für mich, dass entspricht einer pinken Kirsche.“ „Mist 1 zu 0 für dich.“, rief ich grinsend entgegen und huschte durch die Bücherregale zu ihr. Unser Weg hatte uns heute mal wieder in unseren Stammbuchladen geführt. Warum? Nun ja, wir suchen nun schon seit fast einen Monat nach dem BDS. Was das BDS ist? Wollt ihr dass wirklich wissen? Meint ihr, ihr seid schon bereit für dieses Geheimnis?!

Kurzbeschreibung BDS: das BDS – Buch Des Schicksals. Das ist das Must-Have für jedes frühpubertierende Mädchen. Die Bibel der Groupies und die Lebensgrundlage für eingefleischte Fans.

„´Wie angle ich mir einen Typen in weniger als 20 Tage – geht das überhaupt?`“, las Jana laut vor und grinste wie ein Honigkuchenpferd, „Autorin: Cathrin H. Verlag: DuO.Twin. – CATHRIN, DU BIST BERÜHMT!!!“ stolz hielt sie mir das Buch vor die Nase und das im wahrsten sinne des Wortes. „IHHHH!“, ich riss ihr das Ding aus der Hand und zog einmal lautstark hoch, um meine Freundin daran zu erinnern, dass ich mehr oder weniger angeschlagen war. der Winter zog wieder in unserer Stadt ein und dass machte sich natürlich bei mir als erste bemerkbar.

Doch das war mit nun egal, ich hielt mein erstes selbst geschriebenes Buch in der Hand. irgendwie kam mir dass alles noch ziemlich unwirklich vor, weil … hallo? Da stand mein Name auf dem Umschlag. Nun würde jedes 10 bis 18 Jährige Mädchen mein Buch kaufen und es aufsaugen wir Lebenssaft. Ich fing bei diesem Gedanken an zu grinsen, denn vor meinem inneren Auge stellte ich mir diese Szene mal wieder leibhaftig vor: wir da so ein kleines verrücktes Mädel in ihrem Zimmer saß, zwischen all den Postern von Tokio Hotel und wie verrückt das Buch inhalierte.

„Was grinst du vor dich hin?“, fragte Jana und stellte das Buch zurück zu den anderen. „Ach nichts, ich musste nur wieder daran denken, wie es mit dem Ding da angefangen hat.“, ich deutete ins Regal. „Ja, ja, das war vielleicht eine Aktion. Los, lass ins MO gehen!“ „Genau! Man war ja bloß vor einer Stunde das letzte Mal da. Ich glaube ich bekomme schon Entzugserscheinungen.“, grinste ich, schnappte mir den Arm meiner Freundin und zog sie hinter mir her. (MO: das berühmteste Cafe weltweit… in etwa 10 Jahren. Also quasi dann meins XD Könnt ihr euch schon mal vormerken)

 

Eine halbe Stunde und 20 Erdbeershakes später saßen wir lachend auf unseren Stammplätzen. „Hier hat alles begonnen – hier wurde das Buch geboren.“, meinte ich dann völlig aus der Puste und einer Träne im Auge. „Jupp.“, meine Freundin sah sich genau wie ich gedankenverloren um, wir dachten beide zurück. Vor zweieinhalb Jahren. „Schade dass die Jungs nicht mehr dabei sind.“, hörte ich plötzlich Jana leise sagen. Ich sah sie mitleidig an – die Vier fehlten ihr, was sie auch mindestens 3 Mal am ag lautstark demonstrierte. Ihr konnte man ansehen was sie empfand, was die Jungs ihr bedeuteten und vor allem was ihr Tom bedeutete. Bei mir war das anderes. Ich gab es nie zu dass mir die Jungs fehlten. Dass mir vor allem dieser eine fehlte. Ich wollte es nie zugeben und es nie wirklich einsehen, denn es war ja alles nur eine Wette, eine dumme Idee, die Jana und ich und damals ausgedacht hatten.

 

Zweieinhalb Jahre zuvor:

„NEUE SCHUHE, NEUE SCHUHE!“, rief ich begeistert, als ich das Zimmer meiner Freundin betrat und tänzelte sofort demonstrativ auf dem Teppich herum. „Oho. Die sind ja heiß.“ „Ne? Hab ich mir auch gedacht und da musste man auch gleich erst mal einen Anhänger dran pappen damit sie noch heißer sind.“, erklärte ich und zeigte ihr ein kleines Kuscheltier, dass ab jetzt sein Leben auf der Straße und im Dreck verleben musste, „Paul, Peter, Jackson, Frank wenn ich vorstellen darf. Oder kurz: Mr. Fruuuuäääännnnkkk (ß Bitte so aussprechen XD).“ „Ja, ja, die Betonung macht’s.“, grinste Jana breit.

„Und der Rock?! Der ist auch neu auf dem Markt, was?“, fragte Jana und musterte mich erst einmal von oben bis unten, denn man hatte sich zwei volle Tage nicht gesehen. Und in diesen zwei Tagen konnte vieles passieren, wie eben neue Schuhe, was dann sofort kritisch diskutiert wird. „Nee, der ist als, doch ich hab ihn erst mal gepimpt. Denn nur grün sah irgendwie so langweilig aus, so normal halt und da hab ich einfach unten so´n schwarzen Sternchenstoff dran genäht.“

„Mensch, wir müssen unbedingt unsere eigene Kollektion machen! Die Welt warten einfach darauf – wir müssen die Mädchen unserer Zeit von Pimki und Orsay retten. Wir sind die Mode-Samarita.“ „Ja, ja. du schweifst schon wieder in deine Traumwelt ab.“, lachte ich. „Nein, nein! Ich sag’s dir, wir sind es einfach!“, uns sofort wurde eine Siegespose von ihr eingenommen und leise summte ich eine Fanfare dazu um das ganze Bild etwas dramatischer zu gestalten.

Nee, aber jetzt mal im Ernst. Ich würde es ja lieben, wenn wir irgendwas machen, also jetzt mal Klamotten und uns dann alle kennen würden. Dann könnteste so durch die Straßen laufen und so ´Hey -latsch- Heyyy -latsch weiter- Na was geeeehhht` machen, weil dich einfach jedes Hemd kennt.“ „Hemd?“, ich musste mir ein Lachen verkneifen, denn erstens: Jana war mal wieder total ernst bei ihren Fantasien, und zweitens: das hörte sich einfach nur bescheuert an.

„Ja, ganz richtig: Hemd! Das wird das neue Wort.“ „Na, ja. schnell. Kannst du heute bei mir übernachten? Meine Eltern sind das Wochenende weg und somit haben wir freie Bahn auf den Partykeller.“ „Partykeller? Das ding mit dem Radio drin?“, grinste Jana hämisch. „Ha, Ha! Da hat sich seid der letzten Feier ziemlich viel verändert. Du wirst aus den Latschen kippen.“ „Latschen?“ „JA! Latschten! Das neue Wort!!“ Ich warf ihr lachend ein Kissen ins Gesicht.

Eine halbe Stunde später saßen wir bei Kerzenschein und heißem Tee bei mir im Zimmer. „Wie ich solche Abende doch liebe – einfach gar nichts machen und hier bei der besten Freundin einen Tee trinken.“, lächelte Jana. „Tja, schon was Feines, fehlen nur die richtigen Kerle.“ „Oh ja, das wäre was Feines.“

„Aber besser alleine sein, als irgendeinen Arsch an der Backe kleben zu haben.“, meinte ich schnell hinter her. „Hmm.“, machte Jana gedankenverloren und ich stockte kurz, „Na, an wen denkst du grade?!“, ich stieß sie leicht an und grinste. „Sarah… die aus unserer Klasse hatte sich dieses Jahr vorgenommen einen Typen zu suchen und sie hat einen in 20 Tagen gefunden, Sascha. Den kennst du doch.“, fing sie an zu erzählen. „Irgendwie scheint mir das etwas zu einfach gewesen zu sein bei ihr. Denn anscheinend hat sie sich wahllos einen Typen gesucht, den einfach angequatscht und BUMM ihr Freund und die große Liebe.“ „20 Tage?“, fragte ich ungläubig, „meinst du, da weiß man schon ob man jemanden liebt?!“ „Ich hab keine Ahnung, bei ihr anscheinend schon.“ „Und sie hat einfach so jemanden angelabert?!“ „Jupp.“ „Wie einfach…“, sagte ich leise vor mich hin und nippte, an meinem schon abgekühlten Tee.

„Wette!“, riss mich Jana aus den Gedanken. Ich sah sie fragend an. „Wir schaffen dass auch. Was hat Sarah was wir nicht haben?!“ „Einen Freund?!“, grinste ich. „Nun gut. Aber… ich meine wieso finden wir niemanden? Lass auch einfach mal jemanden ansprechen und gucken was passiert.“ „Meinst du?!“  „Klar. Mehr als ein Reinfall wird es schon nicht sein.“ „ok, da hast du auch recht.“ „Morgen laufen wir durch die Stadt – suchen uns jemanden – finden den Richtigen – und verfassen dann das ultimative Buch für die einsamen Mädchen dieser Welt.“ „Eich Buch?“, ich lachte laut auf, „´Wie kriege ich einen Typen in 20 Tagen!` Steht dann da in großen Buchstaben, Autoren: Jana und Cathrin…. Wahrscheinlich.“ „Natürlich! Warum nicht?!“

Nach kurzem überlegen, sah ich Jana ernst an, „Ok warum nicht.“

„Liste! Wir brauchen eine Liste wie der Junge sein muss und wie nicht.“, sofort sprang Jana auf, lief zum Schreibtisch und schnappte sich Zettel und Stift. „Pro und Sontra.“, meinte ich und setzte mich richtig auf. „Ok… fangen wir das Projekt: Freund an!“

 

Der Perfekte Freund. Wie sollte er sein und wie nicht?!

Pro: nett, verständnisvoll, sportlich, einfühlsam, spontan, zärtlich, romantisch, aufregend, interessant, offen, lebensfreudig, unerschrocken, lustig, sollte möglichst kochen können, kreativ sein und Manieren haben

Contra: schüchtern, zurückgezogen, pingelig, arrogant, egoistisch

 

„Boah, was es da alles zu beachten gibt.“, staunte ich. „Tja, der perfekte Junge. Ich glaube so etwas gibt es gar nicht. Es sei den man backt sich einen.“, lachte Jana und schrieb weiter. „Aber was mir ja irgendwie wichtig ist: das er größer ist als ich!“, merkte ich kurz an und verdrehte schon die Augen. „Oha! Das wird schwer. Na, ja also eigentlich ja nicht, aber irgendwie schon. Bei 1.80 einen größeren Jungen finden – da hast du dir aber was vorgenommen.“ „Son scheiß. Warum  muss man nur so groß werden? Ich kann noch nicht mal so tolle hochhackige Schuhe anziehen, obwohl die soooo toll sind.“, schwärme ich verzweifelt. „Ach, du findest schon jemanden.“, meine Freundin warf mir aufmunternde Blicke zu und zwinkerte. „Na wenn du das sagst.“, grinste ich.

Und so begann unsere kleine Wette und die Entstehung dieses Buches.

 

„Kann ich so losziehen? Oder ist dass dann zu offensichtlich, dass ich mir einen Typen angeln will?!“, hörte ich Jana aus meinem Zimmer rufen. Ich stand im Badezimmer und putze mir die Zähne, „wahhte tuzzz…“, rief ich mit vollem Mund und machte mich schnell fertig.

„Guck.“, Jana kam in die Tür getreten und ich fing an zu lachen. „Was?“, fragte sie empört und konnte sich ihr lachen auch schon nicht mehr verkneifen. Sie hatte einen Minirock und ein sehr weit ausgeschnittenes Top an, dazu einen langen Mantel. „War auch nur´n Scherz.“, meinte sie dann, winkte ab und machte auf dem Absatz kehrt.

Ich wandte mich wieder dem Spiegel zu und betrachtete das Mädchen vor mir. warum hatte ich eigentlich keinen Freund? Nun gut, mir wurde zwar immer gesagt, dass mich einige total toll fanden und ein paar Mädchen beneideten mein Aussehen, dich irgendwie fand ich dass immer nicht so wie die anderen. Ich fand es gab viel hübschere und ab und zu war ich sogar ziemlich unzufrieden mit meinem Äußeren. Ich stöhnte leise auf, band mir die Haare zusammen und machte mich auch auf die Suche nach dem heutigen Outfit.

„Jana, kannst du vielleicht schon mal Brötchen holen? Ich deck dann unten den Tisch wenn ich fertig bin.“, fragte ich, als ich meine Freundin bereits angezogen und geschminkt auf dem Boden hocken saß. „Na gut. Irgendwelche bestimmten Wünsche, die Dame?!“, lächelte sie. „Nö, ich bin heute nicht wählerisch… mit dem Essen.“, warf ich schnell hinter her, denn bei den Jungs musste ich das heute ja sein.

„Nun gut. Ich hau dann mal ab. Vielleicht sehe ich ja schon unsere Beute.“, zwinkerte sie, nahm ihr Geld und verschwand. Ich hörte wie sie unten die Tür ins Schloss fallen ließ und ich war alleine.

Noch einmal stöhnte ich und stand vor meinem Kleiderschrank. Heute war ich aber unzufrieden-3000. und meine Hoffnung sank, dass wir das mit der Wette überhaupt hinbekommen würden. Aus lauter trotz nahm ich mir irgendeine Hose und irgendeinen Pulli aus dem Schrank. Na toll: unzufrieden-3000 und dazu noch unkreativ-4000 was Sachen Outfit angehen, dachte ich mir und warf einen zweiten Blick in meine Klamotten.

Nach einiger Zeit entschied ich mich dann doch für eine kurze gelbe Hose, darunter eine schwarze Strumpfhose, schwarzer Pulli und meine hellblauen Chucks mit karierten Socken.

Es klingelte und halb angezogen stolperte ich die Treppe hinunter, riss die Tür auf und sah Jana vor mir mit frischen Brötchen, die zum anbeißen rochen. „Tut mir leid… ich hatte noch keine Zeit für den Tisch.“, entschuldigte ich mich und ließ meine Freundin rein. „Modekrise?!“ „Oh ja!“, grinste ich und lief nach oben um mich zu ende anzuziehen.

 

„So! Operation… ach ne, Mission war´s, oder?!“ „Jo! Mission: Freund geht in die erste Runde.“ „Ähm… 12:37: Jungs suche.“ Wir schnappten unsere Jacken und Taschen und machten uns auf den Weg in die Stadt.

es war gar nicht so einfach den perfekten Kerl auszusuchen, denn als erstes Kriterium galt natürlich das Aussehen und die meisten der Jungs waren ziemlich Grotte. Dann gab es noch diese HipHopper, die Punks oder irgendwelche Loser (ziemlich hart ausgedrückt, aber ihr wisst was ich meine XD) aber es gab keinen der ein bisschen von allem hatte und zudem kam auch noch, dass sich die meisten einfach nicht kleiden konnten und dass war bei Jana und mir das A und O. denn wer außer wir war hier in der Stadt das größte FashionVictim?!!

„DER!“, rief Jana auf einmal und blieb abrupt stehen. „Welcher?“ ich wandte mich in die Richtung in die sie ganz offen zeigte und erblickte auf einmal einen Kerl, der vor einem Geschäft stand und wartete. „Der?“, fragte ich skeptisch, denn mein Geschmack war der Typ ja mal gar nicht. „Genau der.“ „Oder auch nicht.“, ich hielt Jana zurück, als ich sah, dass ein Mädchen aus dem Geschäft gestiefelt kam und dem Jungen einen dicken Kuss aufdrückte, „Vergeben.“, sagten wir beide im Chor und verloren dann auch irgendwie nach fast 4 Stunden die Hoffnung.

„Ich glaube langsam, dass das Angequatsche einfacher wird als das Aussuchen.“, meinte ich erschöpft und lenkte auf unser Cafe zu. „Ich glaub´s auch langsam.“, Jana zog die Türen auf und wir schlenderten zu unserem Stammplatz am Fenster. Erfolglos sanken wir in die Sitze, hielten nach dem Barkeeper Ausschau, hoben die Hand und hatten somit unseren Stamm-Milchshake bestellt. Wie einfach manches sein kann und anderes dann wieder so schwer… dachte ich mir, stütze den Kopf auf meine Hände, blickte aus dem Fenster und betrachtete die ganzen Menschen die dort herum liefen.

„Guck dir die ganzen leckeren Typen an, die haben alle ne Freundin….“, auf einmal hielt Jana inne und ich bemerkte, dass sich ihr Blick erhellte, doch dann auch wieder verdunkelte, „… oder sind Schwul…“, sie deutete nach hinten ins Cafe, zu den Türen, wo grade 4 Typen hereingeschneit kamen.

Der Erste hatte braune, etwas länglichere Haare und war nicht mal schlecht gebaut. Der Zweite trug seine schwarzen Haare alle hochgegelt, bis auf eine dicke Strähne die ihm im Gesicht hing. Danach kam ein dunkelblonder mit Dreads und Käppi auf. Der Letzte war der unscheinbarste von allen, blond, kleiner und trug ebenfalls eine Käppi. Doch eins hatten die vier gemeinsam, sie sahen alle etwas gestresst und wütend aus.

„Tja, süß aber schwul. So ein Pech.“, stöhnte ich und wollte mich wieder umdrehen, da bemerkte ich, dass die vier plötzlich in unsere Richtung blickten und auf unseren Tisch zusteuerten. Jana machte den gleichen erstaunten und erwartungsvollen Blick wie ich – wir dachten beide das Gleiche und mussten ein Lachen verkneifen.

„Das ist unser Stammplatz.“, meinte der Typ mit den Dreads bissig. Jana und ich stockten, was sollte dass denn jetzt? „Seid wann dass denn?“, meinte meine Freundin patzig zurück. „Ach komm, verschwindet einfach.“, mischte sich jetzt auch der schwarzhaarige ein. „Oha! Wer seid ihr denn, dass ihr uns hier einfach wegschicken könnt?“, solche Typen konnte ich ja auf den Tod nicht leiden und langsam bekam ich richtige Wut im Bauch wegen denen.

„Lasst uns doch woanders hinsetzte.“, meinte der blonde nachgebend und wollte die beiden Streithähne mit sich ziehen. „Nein. Ich denke gar nicht daran. Tss, ich lass mir hier doch nicht meinen Platz wegnehmen.“ Und prompt setzten sich die beiden neben Jana und mich.

„Wenn ihr bezahlt könnt ihr da sitzen bleiben…“ „Wahrscheinlich. Auch noch frech werden.“ „Ja, das sagen die Richtigen. Lass ab hauen, sonst muss ich hier gleich jemanden schlagen.“, sagte ich zu Jana, stand auf und kletterte über den schwarzhaarigen herüber in den Gang. Jana machte es mir gleich bei dem anderen.

Mit einem letzten abwertenden Blick drehten wir uns demonstrativ um und hätten beinahe den Kellner, der unsere Bestellung brachte umgerannt. „Was ist mit euren Shakes?!“, fragte dieser, als er sah, dass wir gehen wollten. „Die bezahlen die Jungs dort.“, sagte ich schnell, nahm meine Freundin an die Hand und zog sie aus dem Cafe.

 

 

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